Richtig bewerben: Wie präsentieren sich Frauen im Bewerbungsgespräch?

Senior Consultant Marlies Brunner im Interview mit den Salzburger Nachrichten

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Im Interview mit den Salzburger Nachrichten stellten sich Marlies Brunner von Pendl & Piswanger Salzburg und Fritz Pötzelsberger von improv der Frage „Wie präsentieren sich eigentlich Frauen bei einem Bewerbungsgespräch, wie Männer?“.

Ausschnitt aus dem Interview: 

SN: Seit wenigen Jahren haben wir einen Begriff dafür, wenn Männer breitbeinig dasitzend anderen Menschen Platz wegnehmen: Manspreading, angeblich eine typisch männliche Eigenschaft, zumindest in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie damals heftig diskutiert wurde. Welches „typische“ Attribut würden Sie Frauen zuschreiben?

Marlies Brunner: Jetzt allgemein und nicht nur auf Verkehrsmittel bezogen: Für Frauen passt das Hochstapler-Syndrom. Das beschreibt Menschen, die nicht in der Lage sind, ihre eigene Leistung geradeheraus zu benennen. Sie begründen ihren Erfolg eher damit, dass sie Glück gehabt hätten, die externen Faktoren optimal gewesen wären, nicht aber, dass sie eine Sache einfach gut gemacht haben.

SN: Aber das ist doch Tiefstapeln?

Marlies Brunner: Ja, das verwirrt. Während der Hochstapler dauernd von seinen angeblich großartigen Leistungen berichtet, beschreibt das Hochstapler-Syndrom jene, die ihren nachgewiesenen Erfolg mit Glück oder Zufall begründen und nicht auf eigene Leistung zurückführen. Und das sind halt eher Frauen als Männer.

Fritz Pötzelsberger: Bis zu einem gewissen Grad kann ich das unterschreiben. Männer verfügen über etwas mehr Selbstvertrauen. Wenn Frauen Jobs bekommen, begründen sie es selten mit „weil ich so super bin“.

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