
Die Europäischen Toleranzgespräche 2026 in Fresach stehen für etwas, das heute selten geworden ist: echten Dialog. Unterschiedliche Perspektiven, kontroverse Standpunkte, kritisches Hinterfragen und die Bereitschaft, einander zuzuhören.
Im Rahmen des Wirtschaftsforums diskutierte Angelika Kiessling-Kranzelmayer, Mitglied der Geschäftsleitung und Head of International Recruiting & Integration bei Pendl Piswanger, gemeinsam mit dem Psychotherapeuten und Theologen Arnold Mettnitzer über das Spannungsfeld von Widerstand und Wandel in Organisationen. Moderiert wurde die Gesprächsrunde von Thomas Cik.
Im Mittelpunkt ihres Beitrags stand eine zentrale Erkenntnis:
„Widerstand ist nicht das Gegenteil von Verantwortung. Oft ist er ihr erster Ausdruck.“
Gerade in Veränderungsprozessen zeigt sich, wie wichtig es ist, unterschiedliche Sichtweisen ernst zu nehmen. Wer Widerstand früh wahrnimmt und konstruktiv bearbeitet, schafft die Grundlage für nachhaltige Entwicklung und verantwortungsvolle Führung.
Hier geht’s zur Aufzeichnung (Podiumsdiskussion ab Minute 32): Wirtschaftsforum Fresach: Widerstand und Wandel
Neben dem Wirtschaftsforum boten die Europäischen Toleranzgespräche zahlreiche weitere Impulse. Besonders beeindruckend waren die berührende Eröffnungsrede von Doron Rabinovici, die Diskussion von Michael Paul und Martin Andree zu digitalen Monopolen und Haftungsfragen oder die Perspektiven zu den Rechten der Natur.
Die Europäischen Toleranzgespräche 2026 haben eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll Räume für offenen Austausch und differenziertes Denken sind – gerade in einer Zeit, die oft von Zuspitzung und Polarisierung geprägt ist.
Pendl Piswanger bedankt sich beim Verein Denk.Raum.Fresach für die Einladung und die Möglichkeit, Teil dieses besonderen Dialogformats zu sein.